Events

Gemeinsam digitale Landschaften formen und bereichern


Wir sind derzeit in Bremen sehr aktiv unterwegs – auf der Jobmesse in Bremen konnten wir viele neue Eindrücke sammeln und Euch kennenlernen. Selbst in den regionalen Medien waren wir Gesprächsthema und an der Universität Bremen durften wir uns bereits mit Euch im MZH austauschen. Und immer mit dabei: Unser Sandkasten. Aber was hat es eigentlich mit diesem Sandkasten auf sich?!?

Unsere Ursprungsidee

Augmented Reality Landschaft

Unser Kennenlernen in Bremen und umzu sollte mehr beinhalten als nur ein Lächeln und ein interessantes Gespräch. Nach einem regen Austausch im Team haben wir uns für einen digitalen Sandkasten entschieden, der natürlich in Eigenregie kreiert wurde. Kaum war die Idee formuliert, haben sich unsere Geschäftsführer an einem Wochenende handwerklich ausgetobt und nebenbei wurden neue Kompetenzfelder entdeckt.

Zitat von Sebastian am Freitagnachmittag: Am Montag werden wir im Büro Sandburgen bauen – was soll ich sagen – am Montagmorgen haben wir Sandburgen gebaut und am Dienstagnachmittag konnten wir bereits Berge, Flüsse und Meere erschaffen. Aber wie funktioniert das eigentlich?

Stichwort: Augmented Reality


Augmendet Reality erweitert die für uns wahrzunehmende Realität. Durch die Einbindung von computergestützten Hilfsmitteln werden virtuelle Informationen in der realen Welt dargestellt und in dem Zusammenhang vor allem visuelle Eindrücke erweitert. Voraussetzung ist eine abgestimmte Kalibrierung, um eine optimale Darstellung und Funktion zu ermöglichen.

Unser Vorgehen


Die Idee war formuliert – also warum lange mit der Projektumsetzung warten? Nicht bei uns!


  1. Sandkiste – dafür wurde ein Baumarkt in Bremen unsicher gemacht, um den Prototyp aus Holz, Klebeband und jeder Menge Sand zu bauen. Keine Sorge – wir geben uns nie mit dem ersten Entwurf zufrieden, aus dem Grund wurde im Nachhinein eine stabile Sandkiste erschaffen.

  2. Digitale Konstruktion – Technisch sind wir bereits optimal aufgestellt und dennoch fehlte uns ein entscheidender Faktor: eine Tiefenkamera. Aber auch das war kein Problem, denn die Waterfront ist gerade mal acht Minuten von unserem Headquarter entfernt. Zur Tiefenkamera gesellte sich ein Beamer und die geeignete Software.

  3. Fine Tuning - Um optimal visuelle Eindrücke zu ermöglichen und eine erweiterte Realität zu erschaffen, ist die Kalibrierung ein entscheidender Faktor. Sobald alles aufeinander abgestimmt ist, kann es losgehen.

Schaubild zum Versuchsaufbau

Der Beamer übermittelt eine digitale Oberflächenstruktur, bei der Höhen- sowie Tiefenlinien farblich hervorgehoben werden. Vertiefungen werden mit virtuellem Wasser gefüllt, ebenerdige Strukturen werden grün hinterlegt und Berge werden entsprechend der Höhe in unterschiedlichen Rottönen hervorgehoben – es kommt nur darauf an, was man mit den eigenen Händen oder der Schaufel im Sand erschafft. Weiterhin nimmt die Kamera Bewegungen über der Landschaft wahr, also warum es nicht einfach mal regnen lassen und Flüsse erschaffen?!?

Warum, wieso, weshalb


Wie bereits am Anfang erwähnt, wollten wir dieses Projekt gerne bei ausgewählten Veranstaltungen nutzen. Aber warum eigentlich? Schließlich ist diese Idee nicht neu.

Der erste Grund ist einfach – wir wollten mal wieder unsere kindliche Fantasie aufleben lassen. Die Visualisierung von Landschaften, Bergen, Seen, Flüssen und Meeren in einer Sandkiste durch digitale Hilfsmittel ist einfach nur die erwachsene Version von dem, was Kinder durch ihre Fantasie erschaffen.

Augmented Reality Landschaft Conblu

Zweiter Grund – unsere digitale Sandkiste visualisiert unsere Arbeitsweise, Philosophie und Vision.  Wenn eine Idee aufkommt, geben wir alles, um diese umzusetzen, auch wenn handwerkliches Geschick gefragt ist. Wir sind immer bereit uns weiterzuentwickeln und unsere Kompetenzen auszubauen. Jeder Einzelne hat die Möglichkeit sich bei uns persönlich, wie auch fachlich weiterzuentwickeln. Als Team verwirklichen wir Ideen und setzen erfolgreich Projekte um. Und als Unternehmen wachsen wir und formen die digitale Welt mit. Selbst gestalten, formen und nachhaltig aufbauen mit eigenen Mitteln.

Unser Fazit


In diesem Projekt kamen viele Dinge zusammen. Wir haben sowohl unser handwerkliches Geschick unter Beweis gestellt sowie unsere digitale Kompetenz spielen lassen. Weiterhin sind Köpfchen bei der Kalibrierung sowie Muskelkraft für den Transport der 150 kg schweren Sandkiste gefragt – aber wir sind im Team so gut aufgestellt, dass dies eine Leichtigkeit war.

Christoph Panschar
Christoph Panschar
33 Jahre • Feel Good Manager • Bartträger

„Ich habe immer ein offenes Ohr für die Kollegen und bin Ansprechpartner für alle Personalangelegenheiten. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit Freunden und der Familie bin also immer gern unter Menschen, gerne auf Konzerten, im Kino oder im Weserstadion.“